Wie reduziere ich Plastik im Alltag?

 

Seevögel, die mit einem vollen Bauch verhungern, gigantische Müllinseln in den Ozeanen oder Mikroplastik in der Nahrungskette – das sind nur drei der zahlreichen Gründe, warum Plastik in den vergangenen Jahren einen sehr schlechten Ruf bekommen hat. Plastik ist omnipräsent. Es ist zu viel und ein Problem für die Umwelt, die Menschen und Tiere.

Plastik in der modernen Gesellschaft zu vermeiden, ist aber gar nicht so einfach, wie viele Leute denken. Egal ob im Supermarkt an der Obst-Theke oder im Getränkemarkt – Plastik begegnet uns heutzutage überall. Besonders bedenklich ist Plastik als Einwegprodukt: Als Verpackung verwendet, treffen wir nahezu jeden Tag auf Plastik – und das oft ohne, dass es uns wirklich bewusst ist.

 

Was ist Plastik überhaupt?

Plastik ist ein Überbegriff für alle möglichen Kunststoffe. Sie werden in der Regel aus Erdöl mit einigen Zusatzstoffen hergestellt. Der am häufigsten verwendete Kunststoff ist Polyethylen. Verwendet wird dieser zum Beispiel in Kabeln, Rohren oder herkömmlichen Müllsäcken.

Mikroplastik besteht aus Kunststoffteilchen, die kleiner als fünf Millimeter sind. Sie entstehen, wenn sich größere Plastikteile zersetzen, sind aber auch in vielen Pflege- oder Kosmetikprodukten enthalten. Sie sollen den Reinigungseffekt in Duschgel oder Sonnencreme verbessern.

Nach neuesten Umfragen werden mehr als 2,5 Milliarden Plastiktüten pro Jahr in Deutschland verwendet. Das Erschreckende: Meistens nutzen Verbraucher diese Tüten im Durchschnitt für nur 25 Minuten.

 

Warum ist Plastik so beliebt?

Plastik kann ganz nach eigenem Wunsch gestaltet werden. Es ist bruchfest, temperaturbeständig, elastisch, leicht, langlebig und – der für viele Firmen vermutlich wichtigste Aspekt – billig in der Herstellung. Es ist außerdem in verschiedenen Härtegraden und Formen herstellbar.

Weil Plastik so flexibel ist, gibt es viele Dinge, die daraus hergestellt werden. In einem ersten Schritt wird Plastik oft zu Fasern, Formteilen oder Folien verarbeitet. Daraus wiederum werden folgende Dinge hergestellt:

  • Farbe und Lacke
  • Verpackungen
  • Textilien
  • Baustoffe
  • Klebstoffe
  • Einwegartikel

 

Wie kann ich Plastik effektiv vermeiden?

Plastik zu vermeiden, ergibt vor allem dort Sinn und ist leicht umzusetzen, wo die aufwendig produzierten Kunststoffe nur kurz in Gebrauch sind oder gesundheitsschädliche Stoffe abgeben. Wie Sie feststellen werden, können bereits kleine Verhaltensänderungen im Alltag den Verbrauch an Plastik erheblich reduzieren. Für fast alle Alltagssituationen gibt es gesündere und umweltfreundlichere Alternativen – man muss sie nur finden (wollen).

Die größte Plastikschleuder sind Einwegflaschen. Es gibt zahlreiche Optionen, um den eigenen Verbrauch an Einwegflaschen niedrig zu halten. Sie können beispielsweise auf Mehrwegflaschen setzen. Die eleganteste Alternative ist aber die Wasserzubereitung zu Hause. Hier können wir Ihnen das „IONbalance“ von Elements4life empfehlen. Mit dem zusätzlichen Plus als Wasserionisierer ist das IONbalance die perfekte Ergänzung für gesundes, plastikfreies Trinkwassser zuhause.

An dieser Stelle geben wir Ihnen auch noch Tipps für drei andere Bereiche des alltäglichen Lebens, in denen jeder Mensch seinen oder ihren Plastikverbrauch enorm reduzieren kann.

 

Plastik beim Einkaufen vermeiden

  • „Unverpackt“-Läden: In Supermärkten und Discountern haben Sie meistens keine Chance, unverpackte Lebensmittel einzukaufen. Produkte werden aufgrund der ansprechenderen Optik oft in Plastik gehüllt. Deswegen sollten Sie, wenn möglich, sogenannte „Unverpackt-Läden“ unterstützen, die es in vielen Städten bereits gibt. Hier werden mitgebrachte Behälter einfach aufgefüllt.
  • Trinkwasser: Wasser in Einweg-Plastikflaschen lässt sich einfach durch Mehrwegflaschen ersetzen. Wer nicht so schwer schleppen will, kann auf Leitungswasser umsteigen und sein eigenes Trinkwasser mit Wasserionisierern zuhause selbst aufbereiten um Schadstoffe herauszufiltern und um den optimalen pH-Wert zu erzeugen, welches einen positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit hat.
  • Brot vom Bäcker: Frisches Brot vom Bäcker schmeckt nicht nur besser, sondern kommt im Gegensatz zu Brot aus dem Supermarkt ohne Plastikverpackung aus. Nehmen Sie am besten einen eigenen Tragebeutel zum Bäcker oder zum Supermarkt mit, um Plastiktüten zum Transportieren zu vermeiden.

 

Plastik in der Küche vermeiden

 

  • Schwämme und Lappen: Viele Reinigungsutensilien wie Schwämme oder Lappen bestehen aus Plastik. Bio Schwämme aus natürlichen Materialien, die waschbar und somit wiederverwendbar sind, sind gute Alternativen, um den Plastikverbrauch gering zu halten.
  • Gusseisen statt Antihaftbeschichtung: Die meisten handelsüblichen Pfannen sind mit einer Schicht aus Kunststoff versehen, die sich beim Kochen oder Braten nach und nach ablöst. Plastikfreie Alternativen sind Schmiedepfannen oder Gusseisen-Pfannen.
  • Richtiges Backpapier: Herkömmliches Backpapier aus dem Supermarkt ist in der Regel mit einer dünnen Schicht Silikon überzogen. Sie können auf Produkte ohne Beschichtung zurückgreifen oder Bleche und Formen vor dem Backen mit Öl oder anderen Backtrennmitteln bestreichen. Eine gute Antihaftwirkung haben Backformen aus porenfreiem Glas.

 

Plastik bei der Körperpflege vermeiden

 

  • Haarpflege: Sie können den Kauf von Einweg-Shampoos vermeiden, indem Sie Shampoo aus einem Stück Seife und Kräuterauszügen kaufen oder selbst herstellen.
  • Rasur: Ein Rasierhobel aus Edelstahl kann die Plastikprodukte aus dem Drogeriemarkt ersetzen. Mit fester Rasierseife oder selbst gemachten Rasieröl können Sie auf Rasierschaum aus der Dose verzichten.
  • Kosmetikpads: Ob für die Gesichtsreinigung oder das Entfernen von Make-up – waschbare Pads aus Stoff erfüllen ihren Zweck genauso gut wie die klassische Wegwerf-Variante.

 

Grundsätzliche Tipps zum Plastikverbrauch

Sie sollten sich unbedingt den eigenen Plastikverbrauch bewusst machen und entsprechend anders handeln. Oft fällt uns gar nicht auf, wie viel Plastik wir in einer Woche eigentlich verbrauchen. Ein hilfreiches Experiment ist deswegen, eine Woche lang den eigenen Plastikverbrauch zu dokumentieren und anschließend die Situationen herauszufiltern, in denen Sie locker auf Plastik hätten verzichten können.

  • Plastikprodukte, die Sie bereits besitzen, sollten Sie so lange wie möglich benutzen, reparieren und wenn möglich recyceln.
  • Plastikmüll sollten Sie fachgerecht entsorgen. Das bedeutet: Misch-Packungen aus Plastik und Papier können per Hand getrennt werden und sollten in Einzelteilen in den entsprechenden Containern landen.
  • Werden Sie selbst aktiv! Fragen Sie beim Hersteller oder im Laden nach, ob es keine andere Möglichkeit gibt, das Produkt ohne Plastik zu verpacken. Informieren Sie Ihr Umfeld und geben Sie gerne diese Tipps an viele Leute weiter, um unsere Umwelt zu schützen.
  • Eine gute Möglichkeit, zu helfen, sind beispielsweise Müll-Sammelaktionen von Naturschutz-Organisationen wie WWF, NABU, BUND, Greenpeace oder lokalen Vereinen.

 

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