Was hilft gegen trockene und raue Haut?

 

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und bildet eine Barriere zwischen der Umwelt und dem Körperinneren. Sie puffert äußere Einflüsse ab und schützt vor Keimen, Licht und Schadstoffen. Sie regelt darüber hinaus den Austausch von Wärme und die Abgabe von Schweiß und anderen Substanzen nach außen.

Die „menschliche Schutzhülle“ ist in drei Schichten aufgebaut. Die oberste Lage ist die mehrschichtige Oberhaut mit der Hornschicht. Als Barriere ist die Haut in der Lage, Wasser und Fettstoffe zu binden. Derart gepolstert bleibt die Haut elastisch und trocknet nicht aus. So kann sie ihre Schutzfunktion, einschließlich ihrer Abwehraufgaben, erfüllen.

 

Mögliche Ursachen von trockener Haut

Das Problem bei allen Tipps zu trockener Haut: Menschen, die zu rauer Haut neigen, bringen meist die genetische Anlage dafür mit. Viele Betroffene verstärken die Tendenz aber noch durch ihren Lebensstil oder falsche Pflegegewohnheiten. Äußere Einflüsse wie Wasser, Sonne, Hitze und Kälte spielen eine Rolle, wenn die Haut zieht oder spannt. Von innen her wirken Flüssigkeitsmangel, einseitige Ernährung, Hormonschwankungen und auch die Psyche auf die Haut.

An dieser Stelle zeigen wir einige Einflüsse von außen auf:

  • Wind und Wetter: Unsere Haut gibt bei Hitze und Kälte vermehrt Feuchtigkeit ab. Ist die Luftfeuchtigkeit geringer, trocknet sie schneller aus. Der Haut setzt besonders im Winter ein Wechsel zwischen trockener Heizungsluft innen und der Kälte außen zu.

  • Sonneneinstrahlung: Die Haut nutzt die Sonneneinstrahlung einerseits, um Vitamin D zu bilden. Ist die Haut aber länger der Sonne ausgesetzt, fangen die betroffenen Partien an zu spannen, röten sich und können schmerzen. Die Barriere ist geschwächt und verliert Feuchtigkeit und Fette.

  • Wasser: Sauberes Wasser reinigt die Haut und hilft ihr, sich von schädlichen Substanzen zu befreien. Wasser kann die Schutzhülle aber auch auslaugen, ihr Feuchtigkeit und Fette entziehen. Wer selbst einmal zu lange im Wasser war, weiß, wie die Haut danach spannt.

  • Falsche Körperpflege: Trockene und raue Haut benötigt mehr Schutz und einen intensiveren Nachschub an Fett und Feuchtigkeit. Mildes Reinigen mit geeigneten Produkten hilft, die Haut geschmeidig zu halten. Übertriebenes Waschen und heftiges Rubbeln greift die Haut dagegen an. Rötungen und entzündliche Stellen sind die Folge.

 

Das sind wiederum wesentliche Einflüsse von innen:

  • Schwitzen: Übermäßiges Schwitzen, zum Beispiel beim Sport oder sehr hohen Temperaturen im Sommer, ist eine Maßnahme des Körpers, um den Wärmehaushalt auszugleichen. Dadurch gehen kurzfristig aber Salze und Flüssigkeit verloren. Die Haut wird faltig, spannt und gerötet. Durch Trinken wird der Verlust wieder ausgeglichen.

  • Zu wenig trinken: Die Haut ist auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper angewiesen. Wer über längere Phasen zu wenig trinkt, nimmt der Haut ihr Feuchtigkeitspolster. Sie wirkt fahl, wird rau und spannt. Flüssigkeitsmangel betrifft vor allem ältere Leute, deren Haut sowieso bereits stärker gefordert wird.

  • Rauchen / Alkohol: Rauchen und ein übermäßiger Alkoholgenuss schädigen Organe und Nerven in vielfacher Hinsicht, belasten aber auch die Haut. Tabakkonsum kann aufgrund enthaltener Giftstoffe zu einer ausgeprägten Akne führen. Alkohol führt zu einem stärkeren Schwitzen und trocknet die Haut auf diese Weise aus.

  • Stress: Die Haut ist in gewisser Hinsicht ein Spiegel der Seele. Glückliche Lebensphasen beflügeln und lassen die Haut rosig und frisch erscheinen. Bei Daueranspannung, beispielsweise durch Überlastung im Job, leidet die Haut sichtbar mit.

 

Wann zum Arzt mit trockener Haut?

Wer von Natur aus zu trockener Haut neigt, kann mit einem gewissenhaften Hautschutz und richtigen Pflegeprodukten die Haut verbessern. Oft genügt es, die Pflegegewohnheiten zu verändern, andere Kosmetika zu nehmen, mehr zu trinken und sich ausgewogener zu ernähren. Betroffene sollten aber immer mit ihrem Arzt sprechen, wenn ...:

  • sie unter anhaltend trockener Haut leiden, die auch nach dem Eincremen sofort wieder spannt.
  • die trockene und raue Haut zusätzlich schmerzt oder stark juckt.
  • die Haut stellenweise gerötet oder entzündet ist oder sich Pusteln, Quaddeln oder andere Formen von Hautausschlag bilden.
  • die Haut sich verändert hat, seitdem Sie ein neues Medikament nehmen oder Pflegeprodukt anwenden.

 

In der Regel begutachtet der Hausarzt die Symptome und zieht je nach Bedarf einen Dermatologen oder Internisten hinzu. Ergeben sich Hinweise auf eine psychische Problematik, kann der Gang zu einem Psychiater helfen.

 

8 praktische Tipps bei rauer und trockener Haut

Mit diesen Tipps und dank spezieller Präparate gegen trockene und raue Haut können Sie den Feuchtigkeitsmangel Ihrer Haut ausgleichen und die Haut bei Ihrer natürlichen Regeneration unterstützen:

  1. Nicht mehr als einmal am Tag und nicht zu heiß duschen.
  2. Nach Möglichkeit auf lange und heiße Vollbäder verzichten.
  3. Auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten verzichten.
  4. Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen.
  5. Betroffene Hautstellen täglich mit einem geeigneten Pflegeprodukt behandeln – zuvor Rücksprache mit einem Hautarzt halten!
  6. Auf Putz- und Reinigungsmittel mit aggressiven Chemikalien verzichten.
  7. Sich nie der Sonne ohne einen ausreichenden Sonnenschutz aussetzen.
  8. Einen Luftbefeuchter in Innenräumen aufstellen, um trockene Heizungsluft zu vermeiden.

 

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