Warum ist Meeresluft gesund?

 

Sonne, Wind und Salzwasser: Es sind vor allem diese drei Faktoren, die das Klima am Meer so einzigartig machen. Wenn der Wind das Haar zerzaust, die Lippen nach Salz schmecken und die Sonne die Haut aufwärmt, ist ein Strandspaziergang erst richtig perfekt. Dieses besondere Klima an der See nennen Experten Reizklima.

 

Was ist ein Reizklima?

Ein Reizklima ist ein Klimatyp, dessen Eigenheiten den Stoffwechsel eines Menschen anregen oder reizen sollen. Es kann aus diesem Grund für bestimmte Erkrankungen ein bedeutsamer Heilfaktor sein. Es setzt sich unter anderem aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Wind
  • UV-Strahlung
  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Salz

 

„Diese Faktoren wirken auf komplexe Weise zusammen und reizen den Körper einerseits, schonen ihn aber auch“, erklärte Reinhard Patzke, Oberarzt an der DHK-Nordsee-Reha-Klinik „Goldene Schüssel“ in St. Peter-Ording der „Apotheken Umschau“.

Die Luft und das Meerwasser entfalten gleichzeitig eine innerliche und äußerliche Wirkung, die gut für die Gesundheit ist – in den Atemwegen durch das Einatmen und auf der Haut, wenn sich dort salzhaltige Tröpfchen ablagern.

Info: Je nach Stärke des Reizes lassen sich Regionen in reizstarke Regionen wie die Ostsee oder die Nordsee und reizschwache Regionen wie das Mittelgebirge unterteilen (Schonklima).

 

Was ist in Meeresluft enthalten?

Meeresluft enthält einige besondere Stoffe, die sich gesundheitlich förderlich auswirken. Dazu zählen unter anderem:

  • Salz (Kochsalz, Natriumchlorid): Der Gehalt an Salz ist in Meeren verschieden. Er ist zum Beispiel im Toten Meer besonders hoch.
  • Kalium
  • Magnesium
  • Sulfat
  • Kalzium

 

Der Wind, die Wellen und die Brandung sorgen dafür, dass das Meer feinste Tröpfchen, sogenannte Aerosole, in die Luft sprüht. Wer am Meer spazieren geht, atmet diese salzhaltigen Tröpfchen ein. Sie gelangen in den Nasen-Rachen-Raum und die tieferen Atemwege, lagern sich aber auch auf der Haut ab.

 

Der Effekt von Meeresluft auf die Atemwege

Die feuchte, kühle und salzhaltige Luft wirkt sich nach Ansicht vieler Ärzte positiv auf Atemwegsbeschwerden aus. Sie soll zum Beispiel die Durchblutung der Schleimhäute in den Atemwegen fördern. Auf diese Weise werden die Schleimhäute widerstandsfähiger gegenüber Infektionen und Keimen. Salz kann außerdem den Schleim in den Atemwegen lösen, der sich anschließend leichter abhusten lässt. Das Ergebnis: Endlich wieder frei durchatmen!

An dieser Stelle geben wir Ihnen einige Beispiele von Atemwegserkrankungen, bei denen Meeresluft oder ein Reizklima sinnvoll sein können:

  • Chronische Bronchitis: Bei dieser Krankheit sind die Atemwege dauerhaft entzündet. Patienten leiden besonders unter Auswurf und Husten.
  • Asthma bronchiale: Die Bronchialschleimhaut ist bei Asthmatikern chronisch gereizt. Sie schwillt an, produziert vermehrt Schleim und die Bronchien verengen sich. Dadurch bekommen Betroffene schlecht Luft und leiden häufig unter Atemnot.
  • Heuschnupfen / Pollenallergie: Viele Menschen reagieren stark auf die eigentlich harmlosen Pollen vieler Sträucher, Bäume, Blumen oder Gräser. Meeresluft dagegen ist arm an Pollen und sonstigen Reizstoffen. Das ist der Grund, weswegen viele Ärzte Allergikern in der „Pollenzeit“ einen Urlaub am Meer empfehlen.
  • Nasennebenhöhlenentzündung: In den Nebenhöhlen der Nase befinden sich Keime, die Entzündungen der Schleimhäute auslösen. Die Nebenhöhlen verstopfen mit zunehmender Zeit und werden schlecht belüftet. Aus diesem Grund haben Betroffene Schwierigkeiten mit ihrer Atmung.

 

Der Effekt von Meeresluft auf die Haut

Salz aus der Meeresluft schlägt sich nicht nur in den Atemwegen, sondern auch auf der Haut nieder. Es löst abgestorbene Hautschuppen ab und wirkt in dieser Hinsicht wie ein Peeling. Es kann außerdem Flüssigkeit aus der entzündeten Haut ziehen und insgesamt entzündungshemmend wirken. Die Luft enthält viel Feuchtigkeit, die sich positiv auf raue und trockene Haut auswirkt. Eine maßvolle UV-Strahlung kann Hautprobleme ebenfalls lindern. Darüber hinaus gilt: Kalter Wind und kühles Wasser härten ab und stärken das Immunsystem.

Das sind einige Beispiele von Hautbeschwerden, auf die sich Meeresluft positiv auswirken kann:

  • Schuppenflechte: Die Psoriasis gehört zu den Autoimmunerkrankungen, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen richtet, in diesem Fall gegen die Haut. Betroffene leiden unter starkem Juckreiz, silbrigen Schuppen und roten Flechten. Die Schuppenflechte verläuft in Schüben, Sonne und Meer wirken sich bei den meisten Patienten positiv aus.
  • Neurodermitis: Ekzeme, quälender Juckreiz und trockene Haut sind typisch für diese entzündliche Hautkrankheit, die häufig in Schüben verläuft. Diese Hautkrankheit macht sich in vielen Fällen bereits in jungen Jahren bemerkbar.

 

Kann das Meeresklima Risiken bergen?

Gefährlich kann die UV-Strahlung werden, die kurzfristig zu Sonnenbrand und auf lange Sicht zu Hautkrebs führen kann. Am Meer ist die Gefahr, einen Sonnenbrand zu erleiden, besonders hoch. Das liegt daran, dass der kalte Wind über die Stärke der Sonneneinstrahlung hinwegtäuscht. Urlauber sollten sich nur kurze Zeit in der Sonne aufhalten und sich in jedem Fall ausgiebig mit Sonnenschutz eincremen. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt, welcher Hauttyp Sie sind und was Sie deswegen beachten müssen.

Neben dem Sonnenlicht können sich aber auch andere Klimafaktoren negativ auswirken. Denn das Reizklima belastet den Organismus zunächst. Das gilt insbesondere für Asthma-Patienten und Menschen mit überempfindlichen Bronchien, denen die kalte Meeresluft zu schaffen macht. Auch akute Infekte wie Erkältungen können sich bei einem Wechsel in ein Reizklima im ersten Moment verschlechtern.

 

Mit dem passenden Produkt richtig durchatmen!

Wir Menschen verbringen nach neuesten Studien knapp 90 Prozent unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Hier fühlen sich auch Mikroorganismen wie Milben, Viren, Schimmelpilze und Bakterien wohl, die für eine Vielzahl an Atemwegserkrankungen verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist eine Reinigung der Luft sinnvoll, um sich langfristig vor Erkältungen zu schützen.

Hier kommen die „AirBalance“-Produkte von „Elements4Life“ ins Spiel. Mit diesen können sich Verbraucher das Meeresklima zu jedem Zeitpunkt in die eigenen vier Wände oder ins Büro holen. Gerade in Räumen, in denen Sie sich am Tag sehr lange aufhalten, ergibt es Sinn, sich ein solches Produkt in das Zimmer zu stellen. Werfen Sie gerne einen Blick auf unsere neuesten airBalance Modelle.

Tags: Meeresklima