Tipps gegen mangelnde Motivation und Antriebslosigkeit

 

Nicht jeder Tag und jede Stunde sind gleich. Unsere Stimmung, Entschlossenheit und Konzentration sind stark von unserem Biorhythmus abhängig. Aber auch andere Faktoren können schnell aufs Gemüt schlagen:

  • Sorgen, finanziell oder körperlich
  • Schlechtes Wetter
  • Veränderungen im Job oder Privatleben
  • Innere Unruhe
  • Kleine „Wehwehchen“

 

Was wir uns immer wieder vor Augen führen sollten, ist, dass Motivation eine Wellenform hat. Wenn wir das natürliche Auf und Ab der Motivation akzeptieren, können wir auch reinen Herzens die Pausen genießen, uns entspannen und warten, bis die Motivation zurückkommt. Die moderne Kreativitäts- und Lernforschung zeigt: Wir benötigen eine Inkubationszeit, da es eine Weile dauert, bis neue Informationen im Gehirn verarbeitet, gespeichert und vernetzt sind.

Hinweis: Forscher unterscheiden bei der Motivation zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Extrinsisch bedeutet „von außen her angeregt“, intrinsisch dagegen „von innen her angeregt“. Teilweise können sich die beiden Motivationsarten auch vermischen. Wer mehr dazu erfahren will, kann diesen hilfreichen Ratgeber lesen, der die Funktionsweisen beider Arten gut erklärt.

 

6 Tipps gegen Motivationsprobleme

  • An positive Erlebnisse erinnern: Haben Sie eine ähnliche Situation, in der sie sich antriebslos gefühlt haben, bereits durchgestanden? Wenn ja, wie waren die Umstände? Wie haben Sie sich vorher und nachher gefühlt? Lassen Sie den Erfolg wieder lebendig werden, um sich anzuspornen und Kraft zu tanken.

  • Zwischenstopps einlegen: Es ist sinnvoll, von Zeit zu Zeit inne zu halten, um sich über die bisher erreichten Ergebnisse zu freuen. Alle Zwischenerfolge sind wichtige Schritte des Gesamtprozesses.

  • Kleine Erfolge feiern: Es kann helfen, kleine Erfolgserlebnisse in anderen Bereichen des Lebens zu generieren. Anderen eine Freude zu machen oder sich mit Freunden zu treffen kann helfen, aus der Sackgasse Antriebslosigkeit herauszukommen.

  • Lächeln: Das mag plump klingen, aber Forscher haben bewiesen: Wer lächelt, wird fröhlicher. Ziehen Sie die Mundwinkel mal richtig nach oben, schneiden Sie Grimassen und grinsen Sie die Leute richtig an. Wer will, kann mit lustigen Video- oder YouTube-Clips nachhelfen.

  • Motivationsquellen sammeln: Ein Motivationsordner mit anspornenden Artikeln, Zitaten von Vorbildern oder ähnlichen Dingen kann wahre Wunder bewirken. Ein Blick in den Ordner reicht bei einem Motivationstief meistens bereits, um wieder richtig in Stimmung zu kommen.

  • Hartnäckig bleiben: Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen sind extrem wichtig. Denken Sie beispielsweise daran, dass Thomas Edison 10.000 Versuche brauchte, bis er endlich die Glühbirne erfand. Es gibt nicht umsonst das Zitat: „Erfolg ist 1 Prozent Inspiration und 99 Prozent Arbeit.“

 

4 Vorsorge-Tipps, um Motivationslöcher zu vermeiden

Egal, in welcher Situation man steckt, kleine Dinge vollbringen meistens die größten Motivationsschübe. Man sollte sich deswegen jeden Tag eine Sache gönnen, die einen selbst erfreut. Das kann ein gesundes Frühstück sein, der Kauf eines Kleidungsstücks oder nur ein Gespräch mit einem guten Freund oder einer Freundin.

Dadurch wird das gefühlte Verzichtsdefizit nicht so groß und wir stehen lange Arbeitsstrecken deutlich besser durch. Motivation ist kein linearer Prozess – Sie müssen zwischendurch auch loslassen können, um den Geist und den Körper in Balance zu halten. Deswegen gelten diese Tipps:

  • Zwischendurch belohnen: Arbeiten, Lernen oder Sport sollen Spaß machen, deswegen sollten nicht alle Annehmlichkeiten verschoben werden. Das heißt nicht, dass Sie jeden Abend eine Tafel Schokolade essen sollten, aber auch ein Kinobesuch kann beispielsweise eine nette Belohnung sein.

  • Für Abwechslung sorgen: Nur wenige haben eine so gute Selbstdisziplin, dass sie jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort an dergleichen Aufgabe arbeiten können. Abwechslung tut gut, sorgt für Motivation und bringt Energie. So lassen sich Emotionsschwankungen sehr gut vorbeugen.

  • Mit Musik motivieren: Kaum etwas beeinflusst unsere Stimmung so sehr wie Musik. Ob eine der Sinfonien von Beethoven, neuester Pop oder Heavy Metal – die richtige Musik kann bewiesenermaßen Motivation freisetzen.

  • Selbst einsperren: Wenn es hart auf hart kommt, sollten Sie sich verbieten, etwas anderes zu machen als die derzeit wichtigste Aufgabe. Eine starke Selbstdisziplin ist, da können wir uns nur wiederholen, das A und O für dauerhafte Motivation.

 

Fazit: Jeder Mensch ist verschieden!

Es ist wichtig, nicht allzu sehr auf allgemeine Motivationsvorschläge zu hören. Alle Menschen sind anders und es gibt Dinge, die den einen motivieren, eine andere Person aber total ausbremsen. Deswegen müssen Sie herausfinden, was Sie persönlich motiviert und was nicht. Ist es Musik? Sehr gut, dann lassen Sie den Bass knallen.

Sobald Sie wissen, was es ist, dass Sie motiviert, lernen Sie, das Wissen gezielt im Alltag einzusetzen. Sie stellen quasi gezielt Motivation her. Das ist Selbstmanagement in Reinform. Und das ist viel besser, als sich ständig über die eigene Antriebslosigkeit zu ärgern und Aufgaben weiter vor sich herzuschieben.

 

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