Gesunde Plätzchen, aber wie?

 

In der Weihnachtszeit beginnt die Weihnachtsbackerei. Plätzchen gehören für die meisten Menschen einfach zu Weihnachten dazu, wie der Weihnachtsbaum oder die Kerzen. Die meisten Plätzchen enthalten aber jede Menge Zucker, Weizenmehl oder Fett. Wer gerade dabei ist, das Hüftgold vom Körper zu bekommen, oder übermäßigen Zuckergenuss meiden will, schaut beim Weihnachtsessen der Familie traurig beim Naschen zu oder bricht mit seinen Vorsätzen. Doch das muss nicht sein!

Verzichten Sie auf klassische Dickmacher wie Zucker oder Fett, können Sie diese sogar gegen wertvolle Ballaststoffe, Spurenelemente oder Antioxidantien austauschen. Wer nur auf ein paar Dinge achtet, kann einfach gesunde Plätzchen backen und Kalorienbomben vermeiden. Wir stellen Ihnen dafür in den nächsten Abschnitten jeweils gesunde Alternative zu den wichtigsten Backzutaten – Zucker, Mehl, Eier – vor und nennen Ihnen einige lecker Rezepte, die Sie selbst ausprobieren können.

 

Gesunde Alternativen zu Zucker

Zucker ist neben Eiern und Mehl die häufigste Zutat in Rezepten für Weihnachtsgebäck. Grundsätzlich gilt: Wer Zucker sparen will, verringert die angegebene Zuckermenge. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, auf Ersatzprodukte umzusteigen. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Kokosblütenzucker: Kokosblütenzucker soll den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lassen wie normaler Zucker. Dazu gibt es aber noch keine offiziellen Studien.
  • Ahornsirup: Ahornsirup hat zwar nicht unbedingt weniger Zucker, aber mehr Mineralstoffe. Er hat eine kräftige karamellige Note und eignet sich zum Beispiel für Spekulatius.
  • Birkenzucker: Birkenzucker ist der ideale Ersatz für Puderzucker zur Deko. Er wirkt aber in großen Mengen abführend und wird nicht von allen Menschen vertragen.
  • Honig: Honig enthält zwar ebenso viel Zucker wie normaler Haushaltszucker, wirkt aber auch antibakteriell und hat gute Enzyme.
  • Reissirup: Für Fructose-intolerante Menschen ist Reissirup eine sehr gute Wahl. Es lässt zum Beispiel den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen wie klassischer Zucker.
  • Banane / Apfelmark: Diese beiden Zuckerersatzmittel existieren so in ihrer natürlichen Form auch in der Natur und müssen nicht industriell extrahiert werden. Sie finden zum Beispiel Verwendung in vielen Kuchenrezepten.

 

Gesunde Alternativen zu Mehl

In fast jedem Plätzchenrezept ist Mehl enthalten. Klassisches Weizenmehl gilt aber seit vielen Jahren als ungesund. Krankheiten wie Alzheimer, Depressionen, Schlafstörungen und Kreislauferkrankungen wurden bereits mit dem Grundnahrungsmittel in Verbindung gebracht. Wir zeigen Ihnen, welche gesunden Alternativen es zu Weizenmehl gibt:

  • Gemahlene Nüsse: Da Nüsse viele Nährstoffe und Ballaststoffe enthalten, sollten sie die erste Alternative zu klassischem Weizenmehl sein.
  • Buchweizenmehl: Buchweizenmehl ist glutenfrei, schmeckt leicht nussig und enthält verschiedene Nährstoffe. Es hat aber keine Bindekraft.
  • Mandel- und Kokosmehl: Mandelmehl und Kokosmehl sind trockener als ihre gemahlenen Varianten. Sie benötigen deshalb mehr Flüssigkeit beim Backen.
  • Glutenfreie Backmischungen: Das Problem bei vielen dieser Mischungen ist der hohe Stärkeanteil, der den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.
  • Dinkelvollkornmehl: Dinkelvollkornmehl ist zwar keine glutenfreie Alternative, laut vieler Verbraucher aber geschmacklich besser als Weizenmehl.
  • Pfeilwurzelstärke: Die Stärke der Pfeilwurzel lockert den glutenfreien Teig auf und dient als Bindemittel.

 

Gesunde Alternativen zu Eiern

Eier beinhalten Vitamine, liefern Aminosäuren und sind ein wesentlicher Bestandteil fast jedes Rezeptes für Weihnachtsplätzchen. Das Eigelb hat aber auch einen hohen Fettanteil und ist deswegen nicht für jeden Verbraucher eine gute Option. Wir stellen Ihnen gute Alternativen zu Eiern vor:

  • Chia-Ei: Ein gemahlener Esslöffel Chia-Samen mit drei Esslöffeln Wasser vermischt ersetzt in der Weihnachtsbäckerei ein Ei. Viele Nutzer bevorzugen die Bindekraft von Chia-Samen gegenüber Leinsamen.
  • Leinsamen-Ei: Einen Esslöffel gemahlene Leinsamen können Sie mit zwei oder drei Esslöffeln Wasser vermengen, um ein Ei zu ersetzen.
  • Apfelmark: Apfelmark ist im Prinzip ungesüßtes Apfelmus. Drei Esslöffel Apfelmark können beim Backen ein Ei ersetzen.

 

Fünf leckere und gesunde Plätzchenrezepte

Egal, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Zutaten meiden oder einfach nur Ihre Figur halten wollen: Sie können sich trotzdem auf die Plätzchen-Saison freuen. In den folgenden Abschnitten stellen wir Ihnen fünf leckere und gesunde Plätzchenrezepte vor:

  • Hafer-Schoko-Plätzchen: Absoluter Genuss mit leckeren Plätzchen aus Haferkleie, Cranberrys und Ahornsirup. Das Rezept gibt es hier.
  • Cranberry-Hafer-Cookies: Ein echtes Kraftpaket aus gesunden Cranberrys und Haferflocken. Hier finden Sie die benötigten Zutaten.
  • Kokos-Aprikosen-Fudge: Leckerer Teig aus Nüssen, Aprikosen, Kakao und Kokosöl. Hier gibt es das Rezept.
  • Zimtsterne: Anstelle von Mehl spielen gemahlene Mandeln, Eiweiß und Puderzucker die Hauptrolle. Hier lang zum Rezept.
  • Pekantaler: Gesunde und vegane Kekse mit Kokosblütenzucker, Nüssen und Haselnussöl. Hier geht es zum Rezept.

 

Natürlich ist Ihrer Fantasie beim Backen keine Grenze gesetzt. Es gibt viele gesunde Rezepte, die Sie ausprobieren können, wenn Sie Lust und Zeit haben. Auf den folgenden Webseiten werden Sie zum Beispiel fündig:

 

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